Menschenhandel

Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung (Zwangsprostitution) oder zum Zwecke der Ausbeutung der Arbeitskraft (Zwangsarbeit) ist moderne Sklaverei. Sie stellt – für die aufgeklärte westliche Welt – ein beschämendes Problem dar, das rasant wächst.

 

Menschenhandel ist einer der am stärksten wachsenden „Wirtschaftszweige“ und gilt als Geschäft mit geringem Risiko und hohem Gewinn.

 

Je aufmerksamer Menschen  sind – persönlich und politisch –, umso höher wird auch das Risiko für die Menschenhändler!

 

Opfer von Menschenhandel sind meistens schwer traumatisiert und leiden ihr ganzes Leben lang physisch und psychisch an dieser massiven Gewalterfahrung. Ihr Selbstverständnis ist häufig dauerhaft erschüttert und Gefühle vollständigen Kontrollverlustes sind beherrschend. Umso wichtiger ist es, dass die Opfer eine qualifizierte Traumatherapie erhalten, was leider oft nicht der Fall ist.

(Text zur Verfügung gestellt vom Netzwerk gegen Menschenhandel e.V.)